KI auf Chaos macht nur teureres Chaos

10. Februar 2026

Warum 95 Prozent der KI-Projekte in der Gebäudetechnik keinen Mehrwert liefern – und welche drei Grundlagen zuerst geschaffen werden müssen.

Ohne saubere Basis bleibt Künstliche Intelligenz ein teures Experiment.

 

Montagmorgen, 7:15 Uhr. Der Disponent jongliert mit zwölf offenen Aufträgen, zwei Techniker sind krank, der wichtigste Kunde ruft zum dritten Mal an. Und dann kommt jemand mit der Idee: „Wir brauchen KI.“

Wer seit 17 Jahren Gebäudetechnik-Unternehmen im Service begleitet, kennt das Muster. 95 Prozent der KI-Projekte liefern keinen Mehrwert – nicht, weil die Technologie schlecht ist, sondern weil drei Grundlagen fehlen.

Erstens: saubere Daten. Wenn Tickets, Anlagenstammdaten und Zeiten nicht stimmen, liefert KI keinen brauchbaren Output. Nur 14 Prozent der Unternehmen haben diese Basis. Zweitens: durchdachte Abläufe. KI auf bestehende Improvisation draufzusetzen macht die Improvisation nicht besser – nur teurer. Drittens: die Mannschaft mitnehmen. Ohne klare Verantwortungen und gezielte Befähigung bleibt jedes KI-Vorhaben ein Experiment.

Die Reihenfolge entscheidet: Erst die Daten in Ordnung bringen, dann die Abläufe überdenken, dann gezielt KI einsetzen. Die zentrale Frage bleibt: Wo hapert es am meisten – bei den Daten, den Abläufen oder den Verantwortungen?

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